Gelbgold: Legierung aus Feingold, Silber und Kupfer 

Feingold besitzt einen Goldanteil von 999 Promille und ergibt in einer Legierung mit Silber und Kupfer das sogenannte Gelbgold. Das beigefügte Silber dient dem Zweck, die stark rote Farbe des Kupfers auszubalancieren. Um eine stärkere Rotfärbung wie etwa bei Rot- oder Roségold zu vermeiden, sollten sich Kupfer und Silber die Waage halten, idealerweise im Verhältnis 1:1.

333er Gelbgold etwa besteht zu 33,3 Prozent aus Feingold, 53,4 Prozent aus Silber und 13,3 Prozent aus Kupfer und zeigt eine eher blassgelbe Farbe. Die bei weitem intensivste Gelbfärbung zeigt etwa 750er Gelbgold, da es den höchsten Feingoldgehalt besitzt.

Da es sich bei Gold um einen endlichen Bodenschatz handelt, sind die Preise stetig im Aufwärtstrend begriffen und unter Anlegern eine beliebte Investitionsmöglichkeit. Anlagegold ist in Form von Barren oder Münzen erhältlich und auch Schmuck kann als Wertanlage betrachtet werden.

Ring aus Gelbgold mit einer Reihe eingesetzter Diamanten.
Alles eine Frage der Mischung: Mehr Feingold in der Legierung führt zu einem gelberen Farbton.